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Mal wieder nur Unentschieden –nach 2:4-Rückstand

Manche spielten, als wenn sie sich für die 1. Mannschaft in der Landesliga qualifizieren wollten, wo die Hälfte ja großmeisterliche Kurzremisen macht. Die Begründung zu heiß zum Siegen konnte nur bedingt gelten, schließlich hatten auch die Gegner mit der Hitze zu kämpfen. Die Reihenfolge der Friedensschlüsse an den Brettern 3 bis 5 von Axel, Norbert und Bahlu war kaum zu ermitteln, weil sie fast gleichzeitig erfolgten. Sebastian stand fast genauso so schnell wie die Punkthalbierer auf Abbruch. Auch wenn er sich lange kreativ zu wehren suchte, verlor er die Partie. Flo folgte ihm, weil er schon wieder schwarz hatte und damit irgendwie nicht so richtig zurechtkommt. Jens spielte eine eher komplizierte und von Kiebitzen nicht zu durchschauende Partie, die irgendwann im Remis versackte. Nun mussten Bernd und ich ganze Punkte holen. Die Eimsbütteler Kiebitze sahen an Brett 2 Gewinnwege für sich – und hatten objektiv auch Recht; die Barmbeker glaubten daran, dass Bernd der Stellungstyp besser liegt als Bernds Gegner und überschätzten so vermutlich die Stellung. Letztlich konnte er aber durch Patzer des Gegners noch gewinnen und damit die Chance auf den Mannschaftssieg offenhalten. Ich hatte lange wenig, was auf einen Sieg schließen ließ. Aber mutig im Mittelspiel mit dem König auf d2 versteckt, Königsangriff angetäuscht und dann Richtung Damenflügel geschielt, begann ich langsam Ideen zu entwickeln. Ich konnte einen Bauern rauskombinieren, der als Freibauer auf d6 schon gut aussah. Dann sah ich, dass ich sogar ob der schlechten Königsstellung einen Turm gewinnen konnte. Anstatt dafür Lob zu bekommen, erntete ich Hohn und Spott, weil ich ein einzügiges Matt ausgelassen hatte. Aber es reichte auch so zum Sieg und Mannschaftspunkt und damit der Chance, Platz 3 aus eigener Kraft zu sichern.


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