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Harburg SW 3 1 - 3 Barmbek 5

Diese Woche führte uns der Mannschaftskampf über die Elbe nach Harburg, wo die dritte Mannschaft auf uns wartete. In angenehmer Atmosphäre konnten wir um kurz vor 19:00 Uhr starten. Nach der Schlappe beim HSK eine Woche zuvor waren wir nun heiß darauf, unseren ersten Sieg einzufahren.
Unsere Euphorie wurde allerdings nach ca. einer Stunde deutlich gebremst, als wir an Brett 4 eine Niederlage einstecken mussten. Dies nahmen wir mit einem lachenden und einem weinenden Auge hin. Natürlich ist jeder Punkt, der nicht gewonnen wird, ärgerlich, allerdings freut man sich bei einem Sieg eines Minderjährigen immer auch für ihn. Für die restlichen Bretter hieß es nun also, alles zu geben. Einige Zeit später konnten wir ausgleichen, als Pascal an Brett 1 die Aufgabe seines Gegners entgegennahm. Sein Gegner hatte sich im Londoner System verirrt, und Pascal hatte ihm mit einer schnellen Zugfolge nicht nur jede Chance auf einen wirksamen Angriff und einen Springer abnehmen, sondern auch ein Loch in die Bauernreihe vor dem gegnerischen König reißen können. Nach einigen Abtäuschen fand sich sein Gegner in einem aufgabereifen Endspiel mit unsicher stehendem König, Turmpaar und vier Bauern gegen sehr sicher stehenden König, Turmpaar, Springer und sieben Bauern wieder, spielte aber weiter. Auch dass er eine Springergabel übersah und einen seiner Türme sowie anschließend zwei Bauern verlor, brach seinen Widerstand nicht. Dafür musste Pascal noch einen Freibauern voranmarschieren lassen und in eine Dame umwandeln. Nachdem sein Gegner seinen verbliebenen Turm für die Dame gegeben hatte, hatte er ein Einsehen und gratulierte Pascal zum Sieg.  
Derweil stand es bei mir an Brett 2 gar nicht gut, musste ich doch auf eine Qualität verzichten und meine Läufer in ungünstige Positionen stellen, während mein Gegner massiv Druck auf meinen Königsflügel aufbaute. Zwischenzeitlich gab es an Brett 3 (ebenfalls von den Gegnern von einem Minderjährigen besetzt) von Dietrich einen weiteren Punkt auf unser Konto, sodass ein Unentschieden in der Luft lag. Ich konnte meine Partie am Ende allerdings noch durch eine kleine Taktik, in der ich die Dame und den Turm mit meinem Läufer aufspießte, drehen und die Qualität zurückgewinnen. Die restliche Partie konnte ich anschließend mit einigen Schachgeboten und Bauerngewinnen letztendlich doch noch für mich entscheiden.
Somit haben wir unser gesetztes Ziel in die Tat umsetzen können und sind gemeinsam wieder nach Barmbek mit einem 3:1 Sieg aufgebrochen. Unseren Gegner sei an dieser Stelle nochmal alles Gute für den weiteren Verlauf der Saison gewünscht.


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