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Eindeutiger Sieg bei Bille2

 

In der 5. Runde mussten wir zum gefühlt 20. Mal in Folge nach Nettelnburg fahren. Bei einem Heimspiel würden wir vermutlich kampflos gewinnen, weil die gar nicht wissen, dass wir ein Spiellokal haben.

Der Nachteil an einige Zeit später verfassten Berichten ist, dass sie langweilig und detailarm ausfallen. An meine fürchterlichen Patzer ab dem 5. Zug kann ich mich noch erinnern. Der erste kostete mich einen Bauern und das Rochaderecht. Da wand ich mich noch mal ein bisschen raus. Um aber kurz danach zwei Figuren hintereinander einzustellen. Besonders finster war das Schlagen eines Bauern in der Annahme, dass der nicht mit einem Bauern zurückgenommen werden dürfe, weil der Turm auf d2 dann ja einstehe. Der Weg nach g5 ist aber auch so weit, dass er in fünf Minuten Nachdenkens nicht mit dem Auge vollständig zurückgelegt werden kann.

Steffen gewann sehr überzeugend eine sehr einseitige Partie, in der er früh deutlich besser stand. Bei Axels Remisschluss erinnere ich mich nur, dass er extrem spät erfolgte, obwohl lange klar war, dass er eigentlich nur zu besiegen wäre, wenn er sinnlos selbst aktiv würde. Immerhin reichte es noch, um eine Bahn aus Nettelnburg zu bekommen. Bernd konnte endlich mal was aus seiner wirklich schön herausgespielten Stellung machen und mit seinen rumwirbelnden Figuren den wohlverdienten ersten vollen Punkt der Saison erzielen. Julian war gar nicht so unzufrieden, dass er schon nach einer Stunde gehen durfte, weil sein Gegner vor Partiebeginn das Spiellokal wieder verlassen hatte und nicht mehr auftauchte. Bei Norbert blieb bald kaum Material auf dem Brett, das weiterspielen noch gerechtfertigt hätte. Florian und Andreas erspielten ordentliche Remis, so dass wir 5:3 gewinnen konnten und jetzt sicher nicht mehr absteigen werden.

 


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