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6:2 gegen Blankenese 3 – in der Spitzengruppe festgesetzt

11 Minuten lang glaubte ich, endlich mal mit Weiß spielen zu dürfen. Nach der Rundmaili mit der definitiven Aufstellung meldete sich einer, der eigentlich aussetzen wollte, als doch spielbereit. Also wieder schwarz und Flo zum 6. Mal mit Weiß.

Den Klassenerhalt haben wir jetzt wohl geschafft. Nach oben wird auch nicht mehr viel möglich sein. Zunächst sah es gar nicht so deutlich aus. Bahlu machte relativ früh Remis in eher schlechterer Stellung bei ausgeglichenem Material. Ich willigte nach 20 Zügen in eine Remisschaukel ein, weil ich meine Stellung irrtümlich für leicht nachteilhaft hielt. Aber dann begann die Serie der Siege mit Weiß. Martin, Axel, Norbert und Flo verwerteten brav den Anzugsvorteil. Bernd hatte die Farbverteilung nicht verstanden und steuerte auch noch einen schönen Sieg mit Schwarz bei. Jens verpasste leider einen einfachen Bauerngwinn mit besserer Stellung und wurde mit einer Serie einziger Züge ausgekontert und verlor schließlich noch. Somit war es nur ein hoher aber kein echter Kantersieg.

Schlussfolgerungen des Abends: Man darf Norbert einfach nicht remis machen lassen, dann gewinnt er noch zunächst ausgeglichene Stellungen. Flo darf den Rest der Saison mit Weiß spielen 4 Siege in Folge und 5 ungeschlagene Partien sprechen eine deutliche Sprache. Jens wird schon irgendwann Gegner finden, die sich nicht immer mit den einzig möglichen Manövern noch befreien können und dann wird auch er wieder ordentlich punkten. Die vorderen Bretter zeigen immer mehr, dass sie zu Recht vorne sitzen und der ganz hinten, dass er auch richtig gut ist. Die Bretter vor ihm sind vielleicht ein bisschen zu remisfreudig, aber können immerhin inzwischen häufig die Nullen vermeiden.

Flo schickt sich an, in allen wichtigen Kategorien abräumen zu wollen: meiste Punkte, beste Quote, meiste Siege, höchster DWZ-Zuwachs. Relativ bester Remisspieler bleibt Bahlu, weil Norbert inzwischen zu viele Partien gewinnt. Ungeschlagen sind noch immer Jörg, Bahlu und Norbert; einziger Remisfeind bleibt Bernd. Mal schauen, ob sich die Trends in den nächsten Runden verstetigen. Jetzt können ja alle ganz befreit aufspielen.


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