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Barmbeker Preisskatturnier am 10.12.2019

Über Kuriositäten abseits der 64 Felder und diesseits der 32 Karten

Der Barmbeker Preisskat 2019 sollte ja eigentlich um 19 Uhr losgehen und nicht
erst um 19:30 Uhr, wie etwa noch eine Woche zuvor das Schnellschachturnier.
Doch leider fehlten lange einige fest angemeldete Skatspieler.

Ein paar Regeländerungen wurden ergo noch abgeklärt, um die Wartezeit zu
nutzen. So wurde, wenn alle Spieler passten, das Spiel nicht gestrichen, sondern
stattdessen Ramsch gespielt und dem Spieler mit den am Ende wenigsten Augen
20 Punkte gutgeschrieben. Im Turnier waren es dann u. a. tatsächlich in einem
Fall zwei Spieler mit identisch 34 Augen, die dann jeder 10 Punkte bekamen...

14 Barmbeker und zwei Gäste starteten ganz passgenau an vier Vierertischen
um 19:30 Uhr, wurden aber um 19:40 Uhr von unserem Kassenwart überrascht,
der nur bemerkte, mir doch mittags eine Email geschrieben zu haben, um auf
seine Verspätung hinzuweisen. Nun, André schlug vor, dass Thomas also gern
für ihn weiterspielen könne und er dann verzichten würde, was ihm sehr recht
wäre. Die bis dahin bereits erspielten 60 Punkte übernahm Thomas sogar.

Nach dem ersten Umlauf von eigentlich acht Runden führte Günter Frisch mit
unglaublichen 1.011 Punkten, obwohl wir seinen Tisch, als alle anderen drei
endlich kurz vor 22 Uhr fertig waren, sogar aus Zeitgründen gnadenlos eine
gesamte Runde weniger spielen ließen, um den zweiten Durchgang zu starten,
hier von vornherein nur mit sieben Runden.

Im zweiten Umlauf hatte jeder Teilnehmer durch ein ausgeklügeltes Lossystem,
vielen Dank dafür an meinen Turnierleitervorgänger Udo Amtmann, drei neue
Mitspieler erhalten. An meinem Tisch kam es gleich zu der Absurdität, dass
Norbert als Spieler plötzlich den Kopf schüttelte, weil ihm fast 50 Augen nach
nur einem Stich etwas viel vorkamen und er bemerkte, drei Karten gedrückt zu
haben, nämlich die drei Asse zu den drei Zehnen, die er auf der Hand behielt.

Somit war das Spiel leider schon verloren. Ich erklärte unserem Schachwart
wenigstens augenzwinkernd, er wäre aber zumindest aus dem Schneider, weil er
immerhin 33 Augen gedrückt und folglich sicher hätte. Und wer weiß, wofür
dies zum Turnierschluss noch gut war?

Er kam spät, aber gewaltig: Thomas Sachs gewann am Ende mit 1.728 Punkten,
also nur läppische 6 Punkte vor mir mit 1.722. Auf dem dritten Platz landete der
letztjährige Letzte, aber vorletztjährige Gewinner Gerhard Kratochwill mit 1.644
Punkten. Alle Teilnehmer erhielten bei der Siegerehrung gegen 0:30 Uhr tolle
Sachpreise, auch aufgrund der Bücherspenden von Sven Rettieck, Dankeschön.
Viele hatten großen Spaß, so dass wir uns schon sehr aufs nächste Jahr freuen.

(Thomas Richter, Turnierleiter)


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